Raiffeisen gestaltet den Diskurs um die Führung der Zukunft mit

Die Raiffeisenbank Schwarzwasser will die Herausforderungen von Leadership 4.0 mit Entscheidungsträgern aus verschiedenen Branchen diskutieren und dabei Vernetzung mit Erkenntnisgewinn verbinden. Das Eventformat «Im Brennpunkt» der WKS KV Bildung, welches verschiedenste Führungsthemen aufgreift, bietet ihr und ihren Kunden die geeignete Plattform dafür.

«Im Vertrieb arbeiten wir mit dem Herz-Hand-Kopf-Prinzip: Weiterentwicklung erfordert Wissen (Kopf), Willen (Herz) und einen Vorgesetzten, der fördert (Hand).»

Yves Roux, Leiter Vertrieb und Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Schwarzwasser

Raiffeisen ist die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz und mit 3,7 Millionen Kundinnen und Kunden führend im Retail-Geschäft. Die starke lokale Verankerung und der genossenschaftliche Gedanke prägen die Bank seit über 100 Jahren. Die Raiff­eisenbank Schwarzwasser führt Geschäftsstellen in Köniz, Schwarzenburg und ­Ueberstorf. Ihre 44 Mitarbeitenden betreuen Kundinnen und Kunden aus den ­Gemeinden Ueberstorf, Schwarzenburg, ­Guggisberg, Rüschegg, Rüeggisberg, Nieder­muhlern, Oberbalm sowie aus Tei­l­en der Gemeinde Köniz.
Das digitale Zeitalter ist von rasanten technologischen Entwicklungen geprägt, welche ganze Branchen umwälzen. Gleichzeitig gelangen mit den Millennials junge Mitarbeitende in den Arbeitsmarkt, die ein neues Rollenverständnis mitbringen: Sie verlangen Freiräume, um ihre Kreativität und ihre Motivation zum eigenen Wirken einbringen zu können. Leadership 4.0, wie Führung im digitalen Zeitalter oft genannt wird, erfordert von Vorgesetzten deshalb ein auf Partizipation ausgerichtetes Führungsverständnis. Mit den damit verbundenen Herausforderungen beschäftigt sich die WKS KV Bildung schon länger intensiv. Die Raiffeisenbank Schwarzwasser teilt ihr Engagement und ihr Interesse an Austausch und Vernetzung in diesem Bereich. Seit 2018 ist sie Partnerin des Eventformats «Im Brennpunkt». Dabei treffen sich handverlesene Führungskräfte zweimal jährlich zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Der erste gemeinsame Anlass im Mai 2018 widmete sich der Frage, ob Leadership 4.0 männlich oder weiblich ist.
Yves Roux, Leiter Vertrieb und Mitglied der Bankleitung der Raiff­eisen­bank Schwarz­wasser, spricht über Führung und die Zusammenarbeit mit der WKS KV Bildung.

Herr Roux, welches Führungsverständnis zeichnet die Raiffeisen aus?

Ich bin seit über 17 Jahren für die Raiff­eisengruppe tätig. In dieser Zeit habe ich für verschiedene Organisationseinheiten gearbeitet. Dabei habe ich immer eine offene, transparente Kommunikation angetroffen. Es besteht über alle Hierarchiestufen hinweg die Möglichkeit des Dialogs: Bei uns kann sich ein Lernender zum Bankleiter setzen und seine Anliegen vorbringen. Die Greifbarkeit der Führungspersonen, das Mitspracherecht auf allen Ebenen und das für KMU typische menschliche Miteinander sind wesentliche Elemente unserer Unternehmenskultur.

Welche Herausforderungen beschäftigen Sie im Führungsalltag besonders?

Unsere Kundinnen und Kunden stellen höhere Anforderungen an die Verfügbarkeit unserer Bankleistungen. Wenn früher jemand ein Haus bauen wollte, sprach er mit der Bank, die ihm daraufhin eine Finanzierungszusage ausstellte. Heute wird diese bereits zum Abschluss des Gesprächs verlangt. Am Schalter, per Telefon, über E-Mail und in Chats erwarten unsere Kundinnen und Kunden ebenfalls, dass man ihre Bedürfnisse sofort erfüllt. Als kundenorientierte Finanzdienstleisterin kommen wir diesen Ansprüchen nach, denn unsere Kundinnen und Kunden sollen uns mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen. Von den Mitarbeitenden ist bei der Tagesplanung deshalb ein hohes Mass an Flexibilität gefordert. Für die Führungspersonen wiederum ist es eine stete Herausforderung, die Mitarbeitenden so einzuplanen, dass die richtigen Kompetenzen im richtigen Ausmass am richtigen Ort sind. Das macht Führung komplexer und vielschichtiger.

Wie lauten Ihre Führungsprinzipien?

Ich bin hart in der Sache, weich zur Person – nach dem Prinzip: Man muss Menschen mögen. Das heisst, dass ich keine Kompromisse bei der Arbeitsqualität mache, aber den Mitarbeitenden die Zeit einräume, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Ich bin der Auffassung, dass die Mitarbeitenden alle Ressourcen in sich tragen, die sie benötigen, um ihre Ziele zu erreichen. Im Vertrieb arbeiten wir mit dem Herz-Hand-Kopf-Prinzip: Weiterentwicklung erfordert Wissen (Kopf), Willen (Herz) und einen Vorgesetzten, der fördert (Hand). Wenn ich einen meiner Mitarbeitenden bei einem Kundengespräch begleite, sage ich ihm daraufhin nicht, du musst dieses oder jenes so und so machen. Stattdessen frage ich ihn, was er bei einem nächsten Gespräch anders machen würde. Dieser fragenorientierte Ansatz ist zeitintensiver, zeigt aber mehr Wirkung.

Was erhoffen Sie sich von der Zusammenarbeit mit der WKS KV Bildung beim Eventformat «Im Brennpunkt»?

Das Thema Leadership ist für Führungskräfte nie abgeschlossen. Ich empfinde den Austausch mit Menschen, die sich vielleicht genau mit denselben Themenkreisen und Herausforderungen in der Führung befassen, als Bereicherung. «Im Brennpunkt» erlaubt es uns, unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Führungscrew an diesem Diskurs teilhaben zu lassen und ihnen eine Plattform zu bieten, auf der sie sich branchenübergreifend zu Themen vernetzen können, die sie bewegen. Beziehungen und Begegnungen sind in unserem Geschäft sehr wichtig. Die WKS KV Bildung ist für uns der ideale Partner, denn sie zeigt grosse Kompetenz in der Vermittlung spannender Inhalte.